Parkettboden

Vor der Neuverlegung eines Fußbodens kommt die Frage auf, was für ein Material hierfür sinnvoll ist. Verschiedene Kriterien führen häufig zu der Überlegung, sich entweder für einen Parkettboden oder für einen Laminatboden zu entscheiden. Beide Varianten haben Vorzüge und Nachteile; eines haben beide gemeinsam, die Holzoptik verschafft jedem Raum das besondere Flair und eine heimelige Gemütlichkeit.

Die richtige Entscheidung treffen

Sicherlich ist der klassische Parkettboden durch und durch aus echtem Holz absolut edel. Das ist allerdings auch im hohen Preis zu spüren, wobei schon allein die Verlegung schwierig ist und nur von einem Fachmann durchgeführt werden sollte. Wenn der Parkettboden aber einmal verlegt ist, hat der Besitzer jahrelang Freude an dem eleganten Echtholzboden. Daneben gibt es heute Fertigparkett, was das Verlegen wesentlich vereinfacht und fast so wie Laminat verlegt wird.

Der Laminatboden ist grundsätzlich einfach mit der Klicktechnik zu verlegen; das kann unter Umständen selbst vorgenommen werden. Das Zuschneiden geht einfach mit einer Stichsäge. Auch die Sockelleisten und Eckabschlüsse sind dem Laminatboden angeglichen und werden genauso schnell verlegt. Selbst sehr hochwertiger Laminatboden zeichnet sich insbesondere durch den niedrigen Preis aus, was ihn von einem Parkettboden unterscheidet.

Die spezielle Pflege

Es ist ratsam, auf Parkettboden nicht mit Stöckelschuhen zu laufen; das hinterlässt unschöne Abdrücke. Beim Wischen ist darauf zu achten, dass der Boden niemals zu nass wird; anderenfalls quillt das wertvolle Holz auf. In regelmäßigen Abständen muss der Parkettboden je nach Nutzung abgeschliffen werden. Hierbei bildet ein schützender Lackanstrich den versiegelnden Abschluss.

Der Laminatboden ist weitgehend unempfindlich und leicht zu pflegen. Neben dem Saugen sollte er ab und zu feucht gewischt werden. Aber auch der Laminatboden verträgt es nicht, wenn er zu nass wird. Eine weitere Behandlung ist nicht erforderlich.